Wissenschafts- preise der DGZ
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Die Deutsche Gesellschaft für Zellbiologie vergibt verschiedene Preise für
herausragende Leistungen auf dem Gebiet der Zellbiologie. Hierbei wird die DGZ von den
Firmen Binder GmbH,
Carl Zeiss,
European Journal of Cell Biology (Elsevier-Verlag) sowie
Springer-Verlag unterstüzt.
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Carl Zeiss Lecture
Die "Carl Zeiss Lecture" wurde 1990 von der Carl Zeiss MikroImaging GmbH gestiftet, um
die Möglichkeiten der Deutschen Gesellschaft für Zellbiologie zu erweitern,
international anerkannte Wissenschaftler zu ihren Jahrestagungen einzuladen. Während
der Jahrestagung 1993 in Münster haben die Firma Carl Zeiss und die DGZ vereinbart,
die "Carl Zeiss Lecture" in einen Preis umzuwandeln. Die "Carl Zeiss Lecture" mit der
Preisvergabe findet während der Eröffnungsveranstaltung der Jahrestagung statt.
Mit der "Carl Zeiss Lecture" zeichnet die DGZ international herausragende Leistungen in
der Zellbiologie auf dem Gebiet der Licht- und Elektronenmikroskopie aus.
Die Auswahl der
Preisträger erfolgt durch einen Ausschuß, dem der Präsident der DGZ,
der Tagungspräsident, ein Mitglied des Beirates sowie ein Vertreter der Fa. Carl
Zeiss MikroImaging GmbH (z.Zt. in der Person von Dr. Richard Ankerhold)
angehören. Vorschläge zur "Carl Zeiss Lecture" können von allen Mitgliedern
der DGZ beim Sekretariat der DGZ eingereicht werden.
Bisherige Preisträger
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Walther-Flemming-Medaille
Im Jahre 2004 hat die DGZ erstmals einen von der Gesellschaft selbst gestifteten
Forschungspreis vergeben. Der Preis ist benannt nach einem Pionier der zellbiologischen
Forschung, Walther Flemming, der um 1875 den Ablauf der Zellteilung genau beschrieb
und den Teilungsvorgang als Mitose bezeichnete. Walther Flemming gehört damit zu
den herausragenden Gründervätern der zellbiologischen Forschung und ist daher
ein würdiger Namenspatron für diesen bedeutenden Preis der deutschen Gesellschaft
für Zellbiologie. Kaum eine Woche vergeht, in der nicht auf dem Titelbild einer
zellbiologischen Fachzeitschrift eine attraktive Mitosespindel prangt, ohne dass den
meisten der Ursprung der Mitoseforschung bewusst ist. Die DGZ erinnert mit diesem Preis
an den Initiator.
Der Preis wird für herausragende wissenschaftliche Leistungen
aus allen Gebieten zellbiologischer Forschung an junge Wissenschaftler/innen
bis 38 Jahre vergeben. Sowohl Eigenbewerbungen als auch Nominierungen
werden akzeptiert. Auch junge Wissenschaftler/innen mit einer
hervorragenden Promotionsarbeit werden ausdrücklich
aufgefordert, sich zu bewerben. Die Arbeiten werden von einer
unabhängigen Gutachter-Kommission der DGZ bewertet. Die
nächste Verleihung des Preises erfolgt anlässlich
der Jahrestagung der DGZ . Der Forschungspreis besteht aus einer Medaille
und einem Geldpreis in Höhe von EUR 2000,-. Sponsor des
Geldpreises ist das European
Journal of Cell Biology des Elsevier-Verlages.
Bewerbungen/Nominierungen müssen im Sekretariat der DGZ eingehen und müssen
folgende Unterlagen in 6-facher Ausfertigung enthalten:
- Curriculum vitae
- Publikationsliste
- die zu bewertenden Arbeiten, die ein kohärentes Forschungsgebiet betreffen
sollen
- eine Zusammenfassung mit Erläuterungen zur Bedeutung der Arbeiten.
Bewerbungen sind zu richten an:
Deutsche Gesellschaft für Zellbiologie
- Sekretariat -
Deutsches Krebsforschungszentrum
Im Neuenheimer Feld 280
69120 Heidelberg
Bisherige Preisträger
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BINDER INNOVATIONSPREIS
Der Preis wird von der Firma Binder, Tuttlingen, gestiftet und von der Deutschen
Gesellschaft für Zellbiologie e.V. verliehen. Er ist mit EUR 4.000 dotiert und
wurde erstmals 1998 ausgeschrieben. Der Preis wird für hervorragende Arbeiten
auf dem Gebiet der Zellbiologie vergeben, die Zellkulturen betreffen oder nutzen.
Kandidaten/innen können sich selbst um den Preis bewerben.
Eine Mitgliedschaft in der DGZ ist nicht unbedingt erforderlich,
aber wünschenswert. Die Bewerbungen sind zusammen mit
der Arbeit und dem Lebenslauf des/der Kandidaten/in
beim Sekretariat der DGZ einzureichen.
Die Auswahl des/der Preisträgers/in erfolgt durch eine unabhängige
Gutachter-Jury der Deutschen Gesellschaft für Zellbiologie.
Die Verleihung des Preises findet im Rahmen der Jahrestagung
der DGZ statt.
Interessierte Bewerber sind aufgefordert, sich mit ihren Arbeiten direkt zu bewerben:
Deutsche Gesellschaft für Zellbiologie e.V.
Deutsches Krebsforschungszentrum
Im Neuenheimer Feld 280
69120 Heidelberg
Tel.: 06221-42-3451, Fax: 06221-42-3452
E-mail: DGZ@DKFZ.de
Bisherige Preisträger
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Werner Risau - Preis für
herausragende Leistungen
auf dem Gebiet der Endothelzellbiologie
Das Preiskomitee verleiht in Zusammenarbeit mit der DGZ einen Preis für
"herausragende Leistungen auf dem Gebiet der Endothelzellbiologie" an promovierte
Wissenschaftler/innen, deren Promotion nicht länger als 5 Jahre zurückliegen
sollte (Erziehungszeiten können berücksichtigt werden). Die der
Preisverleihung zugrunde liegende Arbeit sollte in einem Labor in Europa oder Israel
angefertigt worden sein, in Ausnahmefällen auch in anderen Ländern, falls
die/der Kandidat/in Staatsbürger/in eines europäischen Landes oder Israels
ist. Der Werner Risau-Preis wird für eine veröffentlichte oder in Druck
befindliche wissenschaftliche Arbeit verliehen. Er besteht aus einer persönlichen
Urkunde und einer finanziellen Zuwendung in Höhe von EUR 2000,-.
Alle Informationen sind auf www.werner-risau-prize.org
zu finden.
Bisherige Preisträger
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