Wissenschaftspreise der DGZ
Die Deutsche Gesellschaft für Zellbiologie vergibt verschiedene Preise für herausragende Leistungen auf dem Gebiet der Zellbiologie.
Hierbei wird die DGZ von den Firmen Binder GmbH, Carl Zeiss, European Journal of Cell Biology (Elsevier-Verlag) sowie Springer-Verlag unterstüzt.
Carl Zeiss Lecture

Die "Carl Zeiss Lecture" wurde 1990 von der Carl Zeiss MikroImaging GmbH gestiftet, um die Möglichkeiten der Deutschen Gesellschaft für Zellbiologie zu erweitern, international anerkannte Wissenschaftler zu ihren Jahrestagungen einzuladen. Während der Jahrestagung 1993 in Münster haben die Firma Carl Zeiss und die DGZ vereinbart, die "Carl Zeiss Lecture" in einen Preis umzuwandeln. Die "Carl Zeiss Lecture" mit der Preisvergabe findet während der Eröffnungsveranstaltung der Jahrestagung statt. Mit der "Carl Zeiss Lecture" zeichnet die DGZ international herausragende Leistungen in der Zellbiologie auf dem Gebiet der Licht- und Elektronenmikroskopie aus.
Die Auswahl der Preisträger erfolgt durch einen Ausschuß, dem der Präsident der DGZ, der Tagungspräsident, ein Mitglied des Beirates sowie ein Vertreter der Fa. Carl Zeiss MikroImaging GmbH (z.Zt. in der Person von Dr. Richard Ankerhold) angehören. Vorschläge zur "Carl Zeiss Lecture" können von allen Mitgliedern der DGZ beim Sekretariat der DGZ eingereicht werden.
Werner Risau - Preis für herausragende Leistungen auf dem Gebiet der Endothelzellbiologie
Das Preiskomitee verleiht in Zusammenarbeit mit der DGZ einen Preis für "herausragende Leistungen auf dem Gebiet der Endothelzellbiologie" an promovierte Wissenschaftler/innen, deren Promotion nicht länger als 5 Jahre zurückliegen sollte (Erziehungszeiten können berücksichtigt werden). Die der Preisverleihung zugrunde liegende Arbeit sollte in einem Labor in Europa oder Israel angefertigt worden sein, in Ausnahmefällen auch in anderen Ländern, falls die/der Kandidat/in Staatsbürger/in eines europäischen Landes oder Israels ist. Der Werner Risau-Preis wird für eine veröffentlichte oder in Druck befindliche wissenschaftliche Arbeit verliehen.
Er besteht aus einer persönlichen Urkunde und einer finanziellen Zuwendung in Höhe von (bisher EUR 2000,-) – NEU: EUR 4000,-
Alle Informationen sind auf
www.werner-risau-prize.org zu finden.
BINDER INNOVATIONSPREIS

Der Preis wird von der Firma Binder, Tuttlingen, gestiftet und von der Deutschen Gesellschaft für Zellbiologie e.V. verliehen. Er ist mit EUR 4.000 dotiert und wurde erstmals 1998 ausgeschrieben. Der Preis wird für hervorragende Arbeiten auf dem Gebiet der Zellbiologie vergeben, die Zellkulturen betreffen oder nutzen.
Kandidaten/innen können sich selbst um den Preis bewerben. Eine Mitgliedschaft in der DGZ ist nicht unbedingt erforderlich, aber wünschenswert. Die Bewerbungen sind zusammen mit der Arbeit und dem Lebenslauf des/der Kandidaten/in beim Sekretariat der DGZ einzureichen.
Die Auswahl des/der Preisträgers/in erfolgt durch eine unabhängige Gutachter-Jury der Deutschen Gesellschaft für Zellbiologie.
Die Verleihung des Preises findet im Rahmen der Jahrestagung der DGZ statt.
Interessierte Bewerber sind aufgefordert, sich mit ihren Arbeiten direkt zu bewerben.
Walther-Flemming-Medaille
Im Jahre 2004 hat die DGZ erstmals einen von der Gesellschaft selbst gestifteten Forschungspreis vergeben. Der Preis ist benannt nach einem Pionier der zellbiologischen Forschung, Walther Flemming, der um 1875 den Ablauf der Zellteilung genau beschrieb und den Teilungsvorgang als Mitose bezeichnete. Walther Flemming gehört damit zu den herausragenden Gründervätern der zellbiologischen Forschung und ist daher ein würdiger Namenspatron für diesen bedeutenden Preis der deutschen Gesellschaft für Zellbiologie. Kaum eine Woche vergeht, in der nicht auf dem Titelbild einer zellbiologischen Fachzeitschrift eine attraktive Mitosespindel prangt, ohne dass den meisten der Ursprung der Mitoseforschung bewusst ist. Die DGZ erinnert mit diesem Preis an den Initiator.
Der Preis wird für herausragende wissenschaftliche Leistungen aus allen Gebieten zellbiologischer Forschung an junge Wissenschaftler/innen bis 38 Jahre vergeben. Sowohl Eigenbewerbungen als auch Nominierungen werden akzeptiert.
Auch junge Wissenschaftler/innen mit einer hervorragenden Promotionsarbeit werden ausdrücklich aufgefordert, sich zu bewerben.
Die Arbeiten werden von einer unabhängigen Gutachter-Kommission der DGZ bewertet. Die nächste Verleihung des Preises erfolgt anlässlich der Jahrestagung der DGZ . Der Forschungspreis besteht aus einer Medaille und einem Geldpreis in Höhe von (bisher EUR 2000,-) – NEU: EUR 4000,- , anteilig gesponsert durch das European Journal of Cell Biology des Elsevier-Verlages.
Bewerbungen/Nominierungen müssen im Sekretariat der DGZ eingehen und müssen folgende Unterlagen in 6-facher Ausfertigung enthalten:
- Curriculum vitae
- Publikationsliste
- die zu bewertenden Arbeiten, die ein kohärentes Forschungsgebiet betreffen sollen
- eine Zusammenfassung mit Erläuterungen zur Bedeutung der Arbeiten.
Interessierte Bewerber sind aufgefordert, sich mit ihren Arbeiten direkt zu bewerben.


